Franz Weinhofer

Tischlergehilfe, Eisenbahner. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1909   † 1942

 

Herkunft, Beruf

Franz Weinhofer wurde am 31.1.1909 in Wieselburg geboren. Er war als Tischlergehilfe und Eisenbahner tätig.

Widerstand, Todesurteil, Hinrichtung

Franz Weinhofer war kommunistischer Funktionär und nahm für die "Rote Hilfe" eingenommene Gelder von Hans Brunner entgegen, der zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Am 6. April 1945 wurde Brunner in das KZ Mauthausen verschleppt und erhielt die Häftlingsnummer 138209. Drei Wochen später, am 27. April 1945, wurde er ermordet.

Franz Weinhofer wurde am 8.10.1941 verhaftet. Die Verurteilung zum Tode erfolgte am 1.9.1942. Er wurde am 28.10.1942 in Wien hingerichtet.

Aus dem Urteil

“Im Oktober 1940 wurde er von Ferdinand Steinkellner zur Zahlung von Unterstützungsbeiträgen angeworben. (…) Ab Januar 1941 erweiterte sich auf Veranlassung des Steinkellner der Aufgabenkreis des Weinhofer. Dieser übernahm nämlich um diese Zeit die bei der Firma Salzer in Stattersdorf aufkommenden Unterstützungsgelder, ferner kassierte er fortan von dem Hilfsarbeiter Johann Hagen monatlich zunächst 4,50, dann 5.- bis 7.- RM und erhielt schließlich von dem Postangestellten Johann Brunner auf verschiedenen “Treffs” bis September 1941 monatlich 25.- bis 35.- RM.”

Straßenbenennung

In St. Pölten ist die Weinhoferstraße nach dem Widerstandskämpfer benannt.

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Weblinks und Quellen

Wir erinnern uns

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